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Odyssee

Illustriert von Aristide Maillol.

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Homer. Die Odyssee.
Gesamtwerk in 2 Bänden.
Erstes großes Druckwerk der Cranach-Presse unter Leitung von Harry Graf Kessler.

Leipzig, Verlag Insel, 1907-1910

28 x 22 cm, 1. Bd.: 178 Seiten und 2. Bd.: 169 Seiten.

Mit 5 Holzschnittvignetten von Aristide Maillol, Titel und Initialien von Eric Gill sowie der Deckelentwurf nach einem alten mykenischen Muster.
Büttenpapier. Original-Halbpergamentbände mit Rückenvergoldung.

  1. Bd.: Exemplar, Nr. 339 / 350 verkäuflichen Exemplaren 2. Bd.: nicht nummeriert
    Gesamtauflage: 425 Exemplare

Minimalst stockfleckig, sonst sehr guter Zustand.

verkauft

Franz Kafka Ein Hungerkünstler

Kafka Erstausgabe

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Franz Kafka
Ein Hungerkünstler

Berlin, Verlag die Schmiede, 1924.
85 Seiten.

Vier Geschichten: Erstes Leid. Eine kleine Frau. Ein Hungerkünstler. Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse.

Grüner Original-Leinenband, entworfen von Georg Salter.

Erstausgabe.

Die Erzählungen sind das erste und einzige Buch, das Kafka Kurt Wolff nicht gegeben hat, trotz dessen prinzipieller Bereitschaft, alles von ihm zu publizieren.

Tadelloses Exemplar in der besseren Bindevariante in Leinen. – Di–tz 66. – Wilpert/Gühring 7. – Raabe 146/7.

verkauft

 

Marcel Proust: Erstausgabe im feinsten Leinengewebe

Marcel Proust: Erstausgabe im feinsten Leinengewebe

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Marcel Proust
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

übersetzt von Eva Reichel-Martens

7 Bände sowie 2 Bände Jean Santeuil und 1 Band Briefe zum Werk
Frankfurt, Suhrkamp Verlag, 1953-1965
Alle Bände in Deutscher Erstausgabe
Original malvenfarbener, seidenartiger Leineneinband mit Goldprägung. Im Original-Schutzumschlag.
€ 320.-

Hermann Hesse schrieb 1954 an der Verleger Peter Suhrkamp: „ Es ist ein Glück, dass Eva Reichel-Martens nun den ganzen Proust übersetzt. Sie soll es womöglich so rasch tun, dass ich nicht … wegsterbe.“ Nach mehreren fragmentarischen Versuchen, die gesamte Récherche ins Deutsche zu übersetzen, gelang dies 1953-1957 Eva Reichel-Martens. Ein verlegerisches Wagnis. Auf Anregung und mit Unterstützung Hermann und Ninon Hesses finanziert Peter Suhrkamp die Übersetzerin.

Eine elegante und handschmeichlerische Ausgabe im Malventon, Proust Lieblingsfarbe. Mit Umschlägen gestaltet von Hermann Zapf.

Kant Presse-Druck Immanuel Kant Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.

Kant Presse-Druck

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Immanuel Kant
Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.

Mit Titel und Initialen gezeichnet von Anna Simons.
München, 1925
125 Seiten.

Original-Pergamentband mit Rückentitel, Kastenvergoldung, Deckelfileten und Kopfgoldschnitt (Signiert Bremer Binderei F. Th.).

19. Druck der Bremer Presse in 285 nummerierten Exemplaren auf Bütten.
Die Herausgabe wurde von Erich Becher besorgt.

Neuwertiges Exemplar. – Lehnacker 19. – Rodenberg 485

verkauft

J. W. von Goethe Elegien. Erotica Romana, Rom 1788.

Goethes Römische Elegien

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J. W. von Goethe
Elegien. Erotica Romana, Rom 1788.

Leipzig, Insel-Verlag, (1920).
40 Seiten.

Roter Original-Maroquinband unter Verwendung alter Handstempel in Ziegenleder gebunden. (Signiert E.A. Enders, Leipzig).

Eines von 75 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Maroquin.

Goethes Handschrift der Römischen Elegien, im Goethe- und Schiller-Archiv zu Weimar ruhend, wurde mit Genehmigung des Besitzers des Archivs, des Großherzogs Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar, für den Insel-Verlag faksimiliert.

Mit dem häufig fehlenden Geleitwort von Max Hecker, welches gesondert beigegeben wurde. – Sarkowski 578.

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Giovanni Boccaccio Der Decamerone.

Eleganteste Ausgabe der Werke Boccaccios im 20. Jahrhundert

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Giovanni Boccaccio
Der Decamerone.

5 Bände. Mit 110 Kupferstichen.
München & Leipzig, Georg Müller u. Hans v. Weber, 1912-1913.
1500 Seiten.

Deutsch von Dr. Heinrich Conrad.

Mit den Kupfern und Vignetten von Gravelot, Boucher und Eisen der Ausgabe von 1757.

Handgebundene Original-Ecrasélederbände mit reicher Rückenvergoldung, Zierbordüre auf Deckeln, Fileten und Kopfgoldschnitt. (Signiert Carl Sonntag jun., Leipzig).

Eines von 100 nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf starkem Bütten.

Tadellos erhalten. – Schauer, Bd. II,54 mit Abb.

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Friedrich Hölderlin Hymnen. Herausgegeben von Rudolf v. Delius. Berlin, 1919. 56 Seiten. Schwarzer Original-Maroquinband mit Rückentitel

Hölderlin Presse-Druck mit kunstvollem Einband

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Friedrich Hölderlin
Hymnen.

Herausgegeben von Rudolf v. Delius.
Berlin, 1919.
56 Seiten.

Schwarzer Original-Maroquinband mit Rückentitel und großer mehrfarbiger Lederintarsie auf Vorderdeckel.

8. Druck der Rupprecht-Presse auf starkem Bütten in 200 nummerierten Exemplaren auf der Handpresse gedruckt.

Tadelloses Exemplar in einem besonders schönen Einband. – Rodenberg 130.

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Widmung von Thomas Mann

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Thomas Mann Autopgraph

Thomas Mann

Buddenbrooks. Verfall einer Familie.

Roman 2 Bde

89. – 99. Aufl.
Berlin, S. Fischer, 1918
18,5 x 12,5 cm: 499, 477 Seiten. Original-Einband mit Illustration von Wilhelm Schulz

Guter Zustand. Einband leicht lichtgebräunt und beschmutz. Gelenke leicht eingerissen

Eigenhändige Widmung von Thomas Mann auf dem fliegenden Vorsatz an den jüdisch-russischen Literaturhistoriker und Autor Alexander Eliasberg:
„dem Mittler zwischen Deutschland und dem Osten, in dankbarer Wertschätzung, München, Februar 1919“.

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Siddharta

Hesse Erstausgabe

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Hermann Hesse
Siddharta

Berlin, S. Fischer Verlag, 1922.
146 Seiten.
Eine indische Dichtung.

Original-Halbpergamenteinband mit Titelprägung auf Rücken und Vorderdeckel sowie farbigen Kopfschnitt.
Erstausgabe.

Erzählung, in der Hesse Eindrücke seiner Asienreise und seine Beschäftigung mit dem Fernen Osten verarbeitet. In den 1960er Jahren avancierte Siddharta durch die Beat-Generation zum Kultbuch.

Dieses Exemplar stammt aus der Bibliothek des Verlegers Gottfried Bermann, der sich seit seiner Hochzeit mit der Tochter von Hesses Verleger Samuel Fischer im Jahr 1926 Bermann-Fischer nannte. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste er nach Wien emigrieren und konnte einen Teil seiner Buchbestände retten. Dies gelang ihm beim Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland bei der Flucht im März 1938 nicht mehr.

Die Bibliothek wurde konfisziert und der österreichischen Nationalbibliothek zugeleitet. Dort wurden die Bände äußerst unschön mit Stempeln versehen und die Dubletten vorher ausgesondert.
Dieses Exemplar ist eines der seltenen Halbpergament-Ausgaben und zudem nicht durch die Stempel verunstaltet. Auf vorderem Spiegel mit dem farbig lithographierten und goldgehöhten Bermann-Exlibris, das von Gunter Böhmer entworfen wurde.
Der Zeichner Gunter Böhmer lebte in der Casa Camuzzi im Tessin, in der auch Hermann Hesse lebte.

Einband mit Lichtspuren und etwas angestaubt, am unteren Buchrand mit durchgehenden größerem Fleck (wohl kriegsbedingte Hitzeeinwirkung) auf beiden Buchdeckeln sowie erste und letzte Bll. Innen tadellos.

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