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Erstausgaben

Siddharta

Hesse Erstausgabe.

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Hermann Hesse
Siddharta

Berlin, S. Fischer Verlag, 1922.
146 Seiten.
Eine indische Dichtung.

Original-Halbpergamenteinband mit Titelprägung auf Rücken und Vorderdeckel sowie farbigen Kopfschnitt.
Erstausgabe.

Erzählung, in der Hesse Eindrücke seiner Asienreise und seine Beschäftigung mit dem Fernen Osten verarbeitet. In den 1960er Jahren avancierte Siddharta durch die Beat-Generation zum Kultbuch.

Dieses Exemplar stammt aus der Bibliothek des Verlegers Gottfried Bermann, der sich seit seiner Hochzeit mit der Tochter von Hesses Verleger Samuel Fischer im Jahr 1926 Bermann-Fischer nannte. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste er nach Wien emigrieren und konnte einen Teil seiner Buchbestände retten. Dies gelang ihm beim Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland bei der Flucht im März 1938 nicht mehr.

Die Bibliothek wurde konfisziert und der österreichischen Nationalbibliothek zugeleitet. Dort wurden die Bände äußerst unschön mit Stempeln versehen und die Dubletten vorher ausgesondert.
Dieses Exemplar ist eines der seltenen Halbpergament-Ausgaben und zudem nicht durch die Stempel verunstaltet. Auf vorderem Spiegel mit dem farbig lithographierten und goldgehöhten Bermann-Exlibris, das von Gunter Böhmer entworfen wurde.
Der Zeichner Gunter Böhmer lebte in der Casa Camuzzi im Tessin, in der auch Hermann Hesse lebte.

Einband mit Lichtspuren und etwas angestaubt, am unteren Buchrand mit durchgehenden größerem Fleck (wohl kriegsbedingte Hitzeeinwirkung) auf beiden Buchdeckeln sowie erste und letzte Bll. Innen tadellos.

Preis auf Anfrage

Thomas Mann-Erstausgabe mit Widmung

Thomas Mann – Erstausgabe mit Widmung

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Thomas Mann
Joseph in Ägypten. Roman

Erste Ausgabe
Wien, Bermann-Fischer, 1936
19 x 12,5 cm, 752 Seiten

Der dritte Joseph-Roman erschien innerhalb der „Gesammelten Werke“.
Originalleinenband mit Rückenverzierung und Deckelvignette, goldgeprägt.

Auf dem Vorsatzblatt mit eigenhändiger Widmung:
„Herrn Dr. Ernst Hammerschlag sein dankbarer Patient / Küsnacht 18. X. 36 / Thomas Mann.“

Den Wiener Arzt Dr. Ernst Hammerschlag, der damals in Le Lavandou an der Côte d’Azur praktizierte, hatte Thomas Mann im September 1936 während eines Aufenthalts im nahen Aiguebelle kennengelernt.

Schönes Exemplar, Innengelenke restauriert.

€ 1.800.-

Franz von Bayros – Otto Julius Bierbaum Das schöne Mädchen von Pao

Liebesroman aus dem Alten China

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Franz von Bayros – Otto Julius Bierbaum
Das schöne Mädchen von Pao

München, Georg Müller Verlag, 1910
32 x 23,5 cm, 210 Seiten.

Mit 7 ganzseitigen Illustrationen und zahlreichen Vignetten von Franz von Bayros.

Blauer Chagrinlederband mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung sowie Vorsätzen mit chinesischen Mädchengestalten in Golddruck. Einbandentwurf von Paul Renner.

502 / 600 nummerierten Exemplaren.

Erstausgabe der veränderten Fassung.

Sehr guter Zustand.

€ 1.900.-

 

Franz Kafka Ein Hungerkünstler

Kafka Erstausgabe.

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Franz Kafka
Ein Hungerkünstler

Berlin, Verlag die Schmiede, 1924.
85 Seiten.

Vier Geschichten: Erstes Leid. Eine kleine Frau. Ein Hungerkünstler. Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse.

Grüner Original-Leinenband, entworfen von Georg Salter.

Erstausgabe.

Die Erzählungen sind das erste und einzige Buch, das Kafka Kurt Wolff nicht gegeben hat, trotz dessen prinzipieller Bereitschaft, alles von ihm zu publizieren.

Tadelloses Exemplar in der besseren Bindevariante in Leinen. – Di–tz 66. – Wilpert/Gühring 7. – Raabe 146/7.

verkauft

 

Marcel Proust: Erstausgabe im feinsten Leinengewebe

Marcel Proust: Erstausgabe im feinsten Leinengewebe

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Marcel Proust
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

übersetzt von Eva Reichel-Martens

7 Bände
Frankfurt, Suhrkamp Verlag, 1953-1957
Deutsche Erstausgabe
Original malvenfarbener, seidenartiger Leineneinband mit Goldprägung. Im Original-Schutzumschlag.
Sehr gute Exemplare.
verkauft

Hermann Hesse schrieb 1954 an der Verleger Peter Suhrkamp: „ Es ist ein Glück, dass Eva Reichel-Martens nun den ganzen Proust übersetzt. Sie soll es womöglich so rasch tun, dass ich nicht … wegsterbe.“ Nach mehreren fragmentarischen Versuchen, die gesamte Récherche ins Deutsche zu übersetzen, gelang dies 1953-1957 Eva Reichel-Martens. Ein verlegerisches Wagnis. Auf Anregung und mit Unterstützung Hermann und Ninon Hesses finanziert Peter Suhrkamp die Übersetzerin.

Eine elegante und handschmeichlerische Ausgabe im Malventon, Proust Lieblingsfarbe. Mit Umschlägen gestaltet von Hermann Zapf.