Carsten Brosda über Kunst als Motor der Demokratie

By 2. März 2020Aktuelles, Veranstaltungen

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Sie finden das Buch in unsere Buchhandlung am Neuen Wall. Gerne senden wir es Ihnen auch nach Hause.

„Es wäre ein Segen, mehr Politiker von der intellektuellen Brillanz Brosdas auf der Bühne zu haben.“ ZEIT Literatur

Buchvorstellung

Carsten Brosda liest aus seinem neuen Buch.

Sebastian Hammelehle führt ein Gespräch mit dem Autor.

Montag, 23. März 2020, 19 Uhr

‚‚Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer.« Das sagte Willy Brandt 1992 in Bezug auf politische Gewissheiten, in einer Zeit, in der für viele der Sieg der Demokratie als ausgemacht galt. Doch ein Zustand darf eben niemals als erreicht und gesichert angesehen werden, sondern die Werte unserer Gemeinschaft müssen immer wieder aufs neue begründet werden. Das zeigen die aktuellen Entwicklungen deutlich. Carsten Brosda skizziert die zentrale Rolle von Kunst und Kultur, wenn es darum geht, Freiheiten zu sichern und als Gesellschaft ins Gespräch zu kommen. Kunst irritiert und inspiriert. Sie ist Motor unserer Demokratie und Grundlage von Kreativität und Innovation. Sie stiftet Sinn und begründet gesellschaftlichen Zusammenhang – auch wenn sie ihn in Frage stellt und gerade weil sie sich jeder konkreten Erwartung widersetzt. Eine scharfe Analyse der kulturellen und politischen Aufgaben unserer Zeit und ein grundsätzliches und visionäres Buch über die Voraussetzungen für den Erhalt einer freien und diversen Gesellschaft.

Carsten Brosda: Die Kunst der Demokratie. Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft, Hoffmann & Campe, 24 Euro

Foto: Markus Tedekino

Foto: Bertold Fabricius

Dr. Carsten Brosda, Jahrgang 1974, ist Senator für Kultur und Medien in Hamburg sowie Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und Co-Vorsitzender der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes. Nach einem Studium der Journalistik und Politikwissenschaft wurde er mit einer Arbeit über „Diskursiven Journalismus“ promoviert. Er war u. a. Leiter der Abteilung Kommunikation des SPD-Parteivorstandes und arbeitet seit 2011 in Hamburg, zunächst als Leiter des Amtes Medien, ab 2016 als Staatsrat für Kultur, Medien und Digitalisierung und seit Februar 2017 als Senator.  

Sebastian Hammelehle, Jahrgang 1969, leitet das SPIEGEL-Kulturressort. Er befasst sich mit Literatur und Gesellschaft.

Eintritt: 12 Euro.

Begrenzte Plätze. Um Anmeldung wird gebeten.