In unserem Verlag sind bisher erschienen:

Ziel Elbphilharmonie
Fußmann

KLAUS FUSSMANN
HAMBURG, ELBPHILHARMONIE, HAFEN.

Farblinolschnitt. 15,3 x 21 cm.
Vorzugsausgabe € 178.-

Joachim Mischke
Ziel Elbphilharmonie.

Musik der Stadt in zehn Porträts. Vorwort Christoph von Dohnányi.

Ansichten der Elbphilharmonie von Friedel Anderson, Manfred Besser, Klaus Fußmann, Lars Möller, Rolf Stieger, Frank Suplie, Till Warwas.
Verlag Felix Jud. Hamburg. 2016. 68 Seiten.
Standardausgabe € 38.-
Vorzugsausgabe mit einem Linolschnitt von Klaus Fußmann € 178.-

Bestellungen:
Telefon: 040 – 34 34 09 / 34 34 85
E-Mail: kontakt@felix-jud.de

Künstlerbuch Leute von Hamburg von Siegfried Lenz und Klaus Fußmann

Künstlerbuch
Leute von Hamburg

von Siegfried Lenz und Klaus Fußmann

Vorzugsausgabe mit Original-Linolschnitt „Alsterarkaden“ von Klaus Fußmann, signiert und nummeriert.

Siegfried Lenz beschreibt sein Hamburg und dessen Bewohner: Und nur er versteht es, die kleinen Schwächen und sympathischen Eigenarten der Leute von Hamburg so treffend, so feinfühlig zu skizzieren. Klaus Fußmanns Aquarelle stützen die philosophische Stimmung und machen das Buch zu einem sinnlichen Erlebnis. Eine nachdenkliche Musterung von Menschen, die das Bild Hamburgs prägen.

Mit einem Vorwort von Helmut Schmidt und Bildern von Klaus Fußmann.

Auflage: 200 Exemplare.
Maße: 31,5 x 21,5 cm
Hamburg, Verlag Felix Jud, 2013.
€ 268.-

Ulla Hahn, Alsterlust.

Alsteransichten von Klaus Fußmann, Friedel Anderson, Till Warwas.

Sonderausgabe € 29,50 (vergriffen)
Standardausgabe € 238,00 (vergriffen)

Vorzugsausgabe € 248,00 (vergriffen)

Flyer zum Download [PDF]

Siegfried Lenz, Der Geist der Mirabelle. Geschichten aus Bollerup.

Klaus Fußmann, Landschaften aus Schleswig-Holstein.

Herausgegeben von Wilfried Weber. Verlag Felix Jud & Co., Hamburg
64 Seiten. Format 21,5×32,5cm. 15 farbige Abbildungen.

800 num. Exemplare, Standardausgabe €38,- vergriffen
200 signierte Exemplare mit Farblinolschnitt €198,- vergriffen
10 römisch num. Exemplare, Luxusausgabe, mit Originalaquarell €980,- vergriffen

Flyer zum Download [PDF]

Peter Rühmkorf, Horst Janssen: Mein lieber Freund und Kompanjung

aus: Peter Rühmkorf, Horst Janssen: Mein lieber Freund und Kompanjung.
Hrsg. v. Thomas C. Garbe. 1999, 64 S., zahlr. farb. Abb., 32×21 cm, Paperpack
€ 50,80 vergriffen

Liebevolle Anverwandlungen
über Horst Janssens Porträt

»… Nun hat es mit dem Sitzen bekanntermaßen so seine Bewandtnis. Das Objekt fühlt sich blickweise aufgepickt und guckt schließlich eher stigmatisiert als animiert aus der Wäsche, weshalb Janssen das etwas verspannte Gegenüber von sich aus auflöste: „Nein, zeig dich lieber mal im Profil, dann geht es auch viel schneller.“ Der Vorgang, obwohl kaum eine 10-Minuten-Sache, schien mir meinerseits so interessant, daß mein Apperzeptionsapparat den Verlauf sofort und, wie ich meine, einigermaßen augenblicksgetreu zu registrieren begann. Während Janssen oben dröhnt und es sich bequem werden läßt, arbeitet der Stift sich aufs Einfühlsamste an seinen Gegenstand heran und und gewinnt dabei zusehends an Tiefe, fast möchte ich sagen, Erkenntnistiefe. Wenn er dann richtig in Fahrt kommt (geblähte Augen, vorgestülpte Lippen, ein bis zum Platzen konzentrierter Aufmerksamkeitsballon), scheinen sich die gesammelten geistigen Energien sichtbar in einer suchenden, witternden, auf Erkundungsfahrt befindlichen Bleistiftspitze zu bündeln: ein spielerisches, neigungsgelenktes, trotzdem sachlich kühles Ertasten seines Modells, wobei es ihn nicht einmal stört – was mich wahnsinnig machen würde – wenn ihm jemand neugierig über die Schulter blickt…«

Und wer besorgt das Spielzeug?

75 Jahre Hamburger Bücherstube Felix Jud & Co.

Hrsg. v. Wilfried Weber u. Marina Krauth.
1998, 80 S., zahlr. Fotos, Paperpack
€ 10,00 vergriffen

Auszug
»Am 10.Mai 1933 begannen die Bücherverbrennungen. Die Werke der Lieblingsautoren von Felix Jud landeten auf dem Scheiterhaufen. Felix Jud antwortete satirisch. Er dekorierte sein Fenster mit vielen Exemplaren eines scheinbar harmlosen Sommerbuchs »Heitere Tage mit braunen Menschen«. Für ihn war das ein satirischer Kommentar zu den Geschehnissen.
Natürlich erregte auch sein Name bei den Machthabern Anstoß und Verdacht. Wie kann ein Arier „Jud” heißen? Er reagierte mit einer Provokation: Er hängte einen großen Barockrahmen in sein Schaufenster,oben unter der Bilderleiste war die Judenkarikatur aus dem Stürmer „Jud bleibt Jud“ – der krummbeinige, krummnasige, spitzbäuchige wöchentliche Jude. Darunter Felix Jud, ein Foto als Säugling auf dem Lammfell, dann ein Foto als Konfirmand, ein weiteres aus der Gegenwart, darunter „Jud bleibt Jud“. Das war nicht zu bezweifeln. Aber quer zu dem Ganzen ein Wäschebrett für „Persil bleibt Persil“.«