Einladung Zur Buchvorstellung mit Juna Grossmann

Buchtitel

Bestellung signierter Exemplare von

Juna Grossmann
Schonzeit vorbei.
Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus.
160 Seiten.
Verlag Droemer.
€ 14,99

an

Felix Jud GmbH & Co.KG
Buchhandlung
Neuer Wall 13
20354 Hamburg
040 343409/ 343485
kontakt@felix-jud.de
www.felix-jud.de

„Ich berichte vom alltäglichen Geschehen,
davon, was man erlebt,
gibt man sich heutzutage als jüdisch zu erkennen.“

Juna Grossmann

 

Einladung

Zur Buchvorstellung mit Juna Grossmann

Montag, 13. Mai 2019
19.00 Uhr
Neuer Wall 13

Miriam Rürup führt ein Gespräch mit der Autorin

Moderation: Katharina Fegebank
Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg.

GrossmannFoto Juna Grossmann © Ralf Steeg

Juna Grossmann, geboren 1976 in (Ost-)Berlin hat Sonderpädagogik studiert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit für Gedenkstätten und Museen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin erstellte sie die Ausstellung »Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück.« Seit 2009 leitet sie das Ausstellungsbüro eines Berliner Museums. Nebenher ist sie Beraterin für Social Media Auftritte für Gedenkstätten und Kultureinrichtungen. Seit 2008 betreibt Juna Grossmann den Blog irgendwiejuedisch.com und engagiert sich ehrenamtlich bei rentajew.org.

Miriam Rürup ist Direktorin des Hamburger Instituts für die Geschichte der deutschen Juden. Vor ihrem Wechsel nach Hamburg im Juli 2012 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut in Washington, DC. Von 2006 bis 2010 war sie als wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen tätig. Ein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte der Staatenlosigkeit in Europa nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. 2007 veröffentlichte sie ihre Doktorarbeit Ehrensache über die Geschichte der Studentenverbindungen deutscher Juden im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik. In der Vergangenheit war sie für die Stiftung Topographie des Terrors in Berlin, den Franz Rosenzweig Center in Jerusalem und das Simon-Dubnow-Institut in Leipzig tätig. Zuletzt erschien: Alltag und Gesellschaft. Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte, Verlag Schöningh, 2017.

Die Buchhandlung Felix Jud ist von der Hamburger Senatskanzlei für diese Veranstaltung nicht zufällig ausgewählt worden. Gegründet 1923 als „Hamburger Bücherstube“ galt die Buchhandlung in den frühen 1930er Jahren als geheimer Treffpunkt derjenigen, die sich von Bücherverbrennungen und dem nationalsozialistischen Kahlschlag in der Kultur nicht einschüchtern ließen. Felix Jud – das Ansinnen, sich als Nichtjude seines „unpassenden Namens“ zu entledigen, lehnte er entrüstet ab – ging als entschlossener NS-Gegner in den Widerstand, schloss sich dem Hamburger Zweig der Weißen Rose an, geriet zunehmend ins Visier der Gestapo und wurde 1943 festgenommen und inhaftiert. Nach seiner Befreiung aus der Gefangenschaft widmete er sich weiter dem Buchhandel und unterstützte den Wiederaufbau des Kulturlebens in Hamburg.


Eintritt frei
Begrenzte Plätze
Um Anmeldung wird gebeten.