Nietzsche – sehr seltene Erstausgabe

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Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche

Menschliches, Allzumenschliches.
Ein Buch für freie Geister.

Anhang: Vermischte Meinungen und Sprüche.
Chemnitz, Verlag Ernst Schmeitzner, 1879

22,5 x 15 cm. 163 Seiten [neun Seiten mit Anzeigen, drei leere Seiten]. Dunkelbrauner Halbmaroquinband der Zeit mit Rückenvergoldung. Marmoriertes Einbandpapier.

Gelenke leicht berieben, untere Ecken minimal geknickt.
Äußerst seltene und dekorative Erstausgabe, von 326 existierenden Exemplaren. Von den ursprünglich 1000 gedruckten Exemplaren wurden 674 Restexemplare an den neuen Nietzsche-Verleger Fritzsch in Leipzig verkauft und von diesem für die neue Gesamtausgabe umgearbeitet.
Nietzsche Aufzeichnungen entstanden 1876/77 in Sorrent, wo er zum letzten Mal Richard Wagner begegnete.

Einzigartiges Exemplar durch die handschriftliche Korrektur des Verlegers auf Seite 35 „Opferthier“ statt „Opfersinn“. Titel mit gestempelter Signatur von Gustav Dannreuther (1853-1923), der Anfang der 1870er Jahre in Berlin Musik studierte.

verkauft

Aby Warburg

Erste Ausgabe

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Aby Warburg
Flandrische Kunst und florentinische Frührenaissance.
Studien.

Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei, 1902.

34:23,5 cm. 20 Seiten mit 10 Textabbildungen, 2 Tafeln in Heliogravure der Reichsdruckerei nach Memling.
Sonder-Abdruck aus dem Jahrbuch der Königlich Preussischen Kunstsammlungen, Jahrgang 1902, Heft III/IV. 

Halbleinenband der Zeit mit goldgeprägtem Aussentitel und Deckelbezügen mit Kleisterpapier.
(Mit einer handschriftlichen Korrektur auf der ersten Tafel und wenige Unterstreichungen mit blauem Buntstift wohl vom Vorbesitzer Sieveking.)

Auf den Innendeckel montiert die VISITENKARTE von „Dr. phil. A. Warburg Hamburg / Florenz“ mit dem handschriftlichen Zusatz Warburgs „mit herzlichem Danke und Gruß“ sowie der handschriftlichen WIDMUNG Warburgs auf dem fliegenden Vorsatz: „Herrn Dr. G. H. Sieveking / mit den besten Neujahrswünschen 1902 – 1903 / vom Verf.“.
Empfänger ist wohl der Jurist und Nationalökonom Heinrich Sieveking (1871 – 1941).

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